Authors

  • Imyaminova Shukhrathon Salijanovna
    Professor der Nationalen Universität von Usbekistan, Lehrstuhl für deutsche Philologie

DOI:

https://doi.org/10.71337/inlibrary.uz.universal-scientific-research.83394

Keywords:

Phraseology phraseologism

Abstract

In diesem Artikel werden die Besonderheiten der Phraseologismen in der deutschen Sprache und ihre Übersetzung ins Usbekische betrachtet. Der Artikel präsentiert Ideen und Analysen bedeutender Wissenschaftler auf diesem Gebiet.


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mavzusidagi xalqaro ilmiy-amaliy anjuman

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ZUM PROBLEM DER ÜBERSETZUNG VON PHRASEOLOGISMEN DER

DEUTSCHEN SPRACHE

Imyaminova Shukhrathon Salijanovna

Professor der Nationalen Universität von Usbekistan,

Lehrstuhl für deutsche Philologie,

rumrreich@mail.ru

Tel. +998901350512

Аннотация:

Ушбу мақолада немис тилидаги фразеологизмларни

хусусиятлари ва уларни ўзбек тилига таржима қилиш имкониятлари тўғрисида
сўз юритилади.

Мақолада олимларнинг бу хақидаги фикрлари ва таҳлиллари ҳам

келтирилади.

Калит

сўзлар:

Фразеология, фразеологизм, таржима

қилмоқ,

тилшунослик, классификация, фразеолексема, жуфт сўзлар, мақол.

Аннотация:

В

данной

статье

рассматриваются

особенности

фразеологизмов в немецком языке и их перевод на узбекский язык. В статье
приводятся идеи и проводится анализ выдающихся ученых в этой области.

Ключевые слова:

Фразеология, фразеологизм, переводить, языкознание,

классификация, фразеолексема, парные словосочетание, пословицы.

Annotation:

This article discusses the characteristics of German phraseologisms

and the possibilities of translating them into Uzbek. The article also includes the
opinions and analyses of scholars on this topic.

Keywords:

Phraseology, phraseologism, translation, linguistics, classification,

phraseological unit, collocations, proverb.

Annotation:

In diesem Artikel werden die Besonderheiten der Phraseologismen

in der deutschen Sprache und ihre Übersetzung ins Usbekische betrachtet. Der Artikel
präsentiert Ideen und Analysen bedeutender Wissenschaftler auf diesem Gebiet.


Schlüsselwörter:

Phraseologie,

Phraseologismus,

übersetzen,

Sprachwissenschaft, Klassifikation, Phraseolexeme, Wortpaare, Sprichwörter.

Phraseologie als Teildisziplin spielt eine wichtige Rolle in der

Sprachwissenschaft. Die Phraseologie ist ein neuer Bereich der Linguistik, der sich mit
festen Wortkomplexen einer Sprache befasst.

Phraseologie ist einerseits

Gesamtheit

der Phraseologismen einer Sprache und Lehre von den phraseologischen Wendungen
einer Sprache und ihrer Typologie [1].

Unter Phraseologie versteht man die Disziplin der Sprachwissenschaft und die

Phraseologismen, die sich mit festen Wortverbindungen beschäftigt. Darüber hinaus
bezeichnet der Terminus Phraseologie auch die Gesamtheit der Phraseologismen einer
Sprache, also den phraseologischen Bestandteil des Wortschatzes.


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Es sei betont, dass es in jeder Sprache viele schöne bildhafte Phraseologismen

geben. Die deutsche Sprache ist sehr reich an Phraseologismen. Z.B.:

Er ist in allen

Satteln gerecht. Ernst spielt in der Fuβballmannschaft die erste Geige.

Wie muss man

diese Wortverbindungen verstehen? Muss man diese Wortverbindungen wie “

У

эгарда ўзини яхши ҳис қилади”

oder “

У чавондоз

” und den zweiten Satz “

Эрнст

футбол жамоасида биринчи скрипкани чалади”

verstehen und übersetzen?

Wer jemand in allen Sachen zurechtkommt, sagen wir, dass er

ist in allen Satteln

gerecht.

Und wer im Fußballspiel wichtig ist, sagt man, dass er

in der

Fuβballmannschaft die erste Geige spielt.

Deshalb betonen viele Wissenschaftler, dass die Phraseolexeme, wenn gut

dosiert und an der richtigen Stelle verwendet, in einem Text das „

Salz in der Suppe

sein können."

Viele Jahre versuchten die Wissenschaftler die Phraseologismen zu

klassifizieren. Deshalb existieren bis heute in der Linguistik verschiedene Ansätze zur
Klassifikation. Wir denken, dass die traditionelle Klassifikation der Phraseologismen
sehr wichtig und bequem ist. Diese Klassifikation nennt man strukturell-semantische
Klassifikation: а) жуфт сўзлар (Wortpaare); б) мақоллар (Sprichwörter); в) qanotli
so‘zlar (Geflügelte Worte); г) идиомалар (Idiomen).

Wir wissen, dass Charles Bally die erste Definition in der Linguistik für die

Phraseologie gegeben hat. Er ist berühmter schweizerischer Linguist des XX
Jahrhunderts und war der Begründer der Genfer linguistischen Schule..

Seine Theorie der Phraseologie hat Charles Bally in seinem Buch „Skizzen über

Stilistik“ systematisiert. Er hat die Wortverbindungen in vier Kategorien eingeteilt: 1.
freie Wortverbindungen; 2. übliche Wortverbindungen; 3. phraseologische Reihe; 4.
phraseologische Einheiten.

In der Linguistik gibt es verschiedene Definitionen des Begriffs „Phraseologie“.

A. Reformatskiy schreibt: Phraseologische Einheiten gehören zu einer literarischen
Richtung und sie werden im Schaffen des bestimmten Autors als spezielle
Wortverbindung benutzt [2].

Der russische Wissenschaftler V.M. Mokienko meint: Unter Phraseologische

Einheiten versteht man expressive stehende Wortverbindungen, die übertragene
Bedeutung haben.

M.D.Stepanova und I.I. Černiševa behaupten: Phraseologismen sind solche

stehende Wortverbindungen, deren Bedeutungen gleich sind, aber verschiedene
Struktur haben.

Um die Phraseologismen mit einem einfachen Wort zu unterscheiden haben die

Wissenschaftler die drei wichtigsten Kriterien ausgearbeitet. Das sind

Polylexikalität

(mindestens aus zwei lexikalischen Einheiten besteht, aber Maximalgröße existiert
nicht) und

Idiomatizität (semantische Umdeutung einzelner Komponenten oder des


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ganzen Phraseologismus), Festigkeit (Stabilität).

Weitere Eigenschaften der

Phraseologismen sind

Bildlichkeit, Bildhaftigkeit und Expressivität.

Hierher gehören viele deutsche Phraseologismen mit unmotivierten

Gesamtbedeutungen, bei vollständiger semantischer Umdeutung des gesamten
Ausdrucks: z.B.:

durch die Lappen gehen (entwischen), an jemandem, an etwas einen

Narren gefressen haben (für jemanden, für etwas stark eingenommen sein).

Diese Gruppe umfasst viele deutsche Phraseologismen mit motivierter

Gesamtbedeutung, ebenfalls mit voller Umdeutung:

große Augen machen (staunen),

auf die Beine kommen (genesen) oder (in bessere Verhältnisse kommen).

Diese Phraseologismen werden im Gegensatz zu den ersten zwei Gruppen der

Phraseologismen durch teilweise semantische Umdeutung und vollständige
Motiviertheit gekennzeichnet, es sind meist verbale Verbindungen, bei denen in der
Regel nur das Verb metaphorisch gebraucht wird, während der nominale Teil
gewöhnlich seine dingliche Bedeutung behält. z.B.:

Zum Ausdruck bringen

. In dieser

Wortbindung ist das Verb

bringen

metaphorisch umgedeutet, das Ganze aber bedeutet

ausdrücken

”. Hierher gehören auch “

nicht in Frage kommen” “nicht wichtig sein”,

in Gefahr schweben “in Gefahr sein

” usw.

Die erste Gruppe - lexikalische Einheiten. Umfasst solche stehenden

Redewundungen, die eine Nenn- oder nominative Funktion erfüllen, z.B.

zum

Ausdruck bringen, Schlüsse ziehen

Die zweite Gruppe wird von den Wissenschaftlern als Idiomatik bezeichnet und

umfasst eine Reihe der phraseologischen Fügungen.

Zu der zweiten Gruppe gehört eine Reihe der phraseologischen Fügungen:
1.Idiome.
2.Wortpaare
3.Sprichtwörter
4.Geflügelte Worte
5.Stehende Vergleiche
Wir wissen, dass die deutsche Sprache ist sehr reich an Idiomen. Z.B.:

Die Augen in die Hand nehmen (genau zusehen)- диққат билан қарамоқ,

sich die Beine in den Leib stehen (lange warten)- узоқ кутмоқ,

ins Gras beißen (sterben) - ер тишламоқ (қазо қилмоқ),

den Mund halten (schweigen) - овозини ўчирмоқ, жим бўлмоқ,

Pech haben (Unglück haben) -

омади келмади

In der deutschen Sprache gibt es viele verbale Idiomen. „

ins Auge fallen“ -

bemerkbar sein - ўзбек тилига-“ажралиб турмоқ”, „sich den Kopf zerbrechen“ –
„angestrengt nachdenken“ „чуқур ўйлаб кўрмоқ“, “бош қотмоқ”, „gleiche Brüder


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- gleiche Kappen- бир токнинг узуми, бир боғнинг меваси каби, den Kopf verlieren“
–„боши айланмоқ“

Zunächst werden wir uns mit der Frage beschäftigen, wie Phraseologismen

übersetzt werden können und welche Probleme dabei auftreten können.

Phraseologismen können eine besondere Herausforderung für den Übersetzer

darstellen, da verschiedene Probleme auftreten können. Laut Burger sind alle
Besonderheiten, durch die sich Phraseologismen von freien Wortverbindungen
unterscheiden, beim Übersetzungsvorgang relevant. Besonders zwei Punkte können
beim Übersetzen von Phraseologismen Schwierigkeiten bereiten: 1. die oft sehr
spezifischen Bedingungen von Phraseologismen 2. die Doppeldeutigkeit der meisten
Phraseologismen [4].

Mit Doppeldeutigkeit meint Burger, dass Phraseologismen sowohl eine

wörtliche als auch eine phraseologische Bedeutung haben können.

Ferner ist Burger der Ansicht, dass wenn Phraseologismen schon bei normaler

Verwendung besondere Übersetzungsprobleme darstellen, so steigern sich die
Schwierigkeiten in stilistisch markierten Kontexten [5] wie z.B. in einem literarischen
Kontext. Vor einer Übersetzung muss der Übersetzer laut Jörn Albrecht einen
Phraseologismus in einer Fremdsprache als solchen erkennen, und dies ist nicht immer
leicht.

Übersetzungsschwierigkeiten bei Phraseologismen Laut Koller gibt es in

Übersetzungen mehr oder weniger geglückte Lösungen von phraseologischen
Übersetzungsschwierigkeiten, da es immer wieder vorkommt, dass ein AS
Phraseologismus in der ZS paraphrasiert wird, obwohl er eine phraseologische
Entsprechung hat [6] z.B.

ins Gras beiβen (sterben) → er tishlamoq, o‘lmoq.

Laut Koller sind Phraseologismen ein Sonderfall bei den praktischen

Übersetzungsschwierigkeiten.

Manchmal

können

Phraseologismen

feste

Äquivalenzen in den verschiedenen Sprachen zugeordnet werden. Bei
Phraseologismen, die nur in einer begrenzten Anzahl von Sprachen vorkommen, muss
der Übersetzer zuerst eine Sinnanalyse durchführen und danach einen stilistisch und
inhaltlich passenden oder äquivalenten Ausdruck finden. Dies nennt Koller
„Interpretation“. Häufig bezieht sich die Interpretation des Phraseologismus in der ZS
auf einen anderen Lebens-, Sach- und Assoziationsbereich. Feste Äquivalenzen
ergeben sich entweder durch die wörtliche Übersetzung oder durch sinnentsprechende
Interpretation. Beispiel:

gleiche/ähnliche Kinder spielen am Besten Interpretation:

gleich und gleich gesellt sich gern.

Eine geglückte Übersetzung von Phraseologismen kennzeichnet sich also

durch die Kunst, Ausdrücke zu finden und auszuwählen.

Gerade weil das Übersetzen sich immer erst im Prozess der Erstellung einer

Übersetzung verwirklicht, geht eine Theorie ohne Praxis ins Leere und die Praxis


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benötigt die theoretische Untermauerung, um ihrer kommunikativen Verantwortung
gerecht zu werden. Ein Phraseologismus kann theoretisch je nach
Äquivalenzbeziehung auf unterschiedliche Weise übersetzt werden. Bei vollständiger
Äquivalenz wird der AS-Phraseologismus durch einen äquivalenten ZS-
Phraseologismus ersetzt. Bei partieller Äquivalenz kann der AS-Phraseologismus
durch einen ähnlichen Phraseologismus wiedergegeben werden. Liegt Nulläquivalenz
vor, dann kann der AS-Phraseologismus durch ein Wort substituiert oder durch mehrere
Wörter paraphrasiert werden. Des Weiteren besteht die Möglichkeit, einen AS-
Phraseologismus wörtlich zu übersetzen oder einen neuen Phraseologismus in der ZS
zu erfinden.

Wir sind der Meinung, dass die Übersetzung eines Phraseologismus geglückt ist,

wenn der AS-Phraseologismus durch einen äquivalenten Phraseologismus in der ZS
wiedergegeben wird. Gibt es keinen äquivalenten Phraseologismus, sollte der AS-
Phraseologismus paraphrasiert werden, damit der Empfänger die phraseologische
Bedeutung des AS-Phraseologismus nachvollziehen kann.

DIE BENUTZTE LITERATUR:

1. Brigitta Bartschat, Rudi Conrad, Wolfgang Heinemann, Gerlinde Pfeifer,

Anita Steube. Lexikon sprachwissenschaftlicher Termini. Leipzig, Bibliographisches
Institut, 1988, S. 179

2. Реформатский А. А. Введение в языковедение. – М.: Аспект Пресс,

2004, стр. 116.

3. Burger Harald (in Zusammenarbeit mit H. Jaksche): Idiomatik des Deutschen.

Tübingen, 1973, S. 100.

4. Burger Harald (in Zusammenarbeit mit H. Jaksche): Idiomatik des Deutschen.

Tübingen, 1973, S. 102.

5. Koller W. Einführung in die Übersetzungswissenschaft. Heidelberg.

2007, S. 606

References

Brigitta Bartschat, Rudi Conrad, Wolfgang Heinemann, Gerlinde Pfeifer, Anita Steube. Lexikon sprachwissenschaftlicher Termini. Leipzig, Bibliographisches Institut, 1988, S. 179

Реформатский А. А. Введение в языковедение. – М.: Аспект Пресс, 2004, стр. 116.

Burger Harald (in Zusammenarbeit mit H. Jaksche): Idiomatik des Deutschen. Tübingen, 1973, S. 100.

Burger Harald (in Zusammenarbeit mit H. Jaksche): Idiomatik des Deutschen. Tübingen, 1973, S. 102.

Koller W. Einführung in die Übersetzungswissenschaft. Heidelberg. 2007, S. 606