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DIE ROLLE DER LESEFERTIGKEIT BEIM DEUTSCHLERNEN
Sh.O.Mardiyev (ToshDIUSF)
Annotatsiya: Ushbu maqolada “Nemis tili” fani o‘quv dasturida keltirilgan nemis
tili fanini o‘qitishda o‘qib tushunishning asosiy maqsadi masalasi tadqiq etilgan
.
Der zunehmende wissenschaftlich-technische und auch kulturelle Austausch auf
internationaler Ebene vergrößert auch das Interesse an den Fremdsprachen. Die Bedeutung
des Fachsprachenunterrichts nimmt zu und das stellt natürlich immer höhere Ansprüche an
den (Fach)Fremdsprachenunterricht. Der Bedarf an Fremdsprachenkenntnissen im Beruf
steigt sehr schnell und damit gewinnt adäquate fachsprachliche Ausbildung in heutiger Zeit
an Bedeutung. Da spielt Kommunikationskompetenz eine bedeutende Rolle. Eine rezeptive
fachkommunikative Kompetenz im Deutschen liegt bei einem Leser dann vor, wenn er in
der Lage ist, anhand eines Fachtextes die Kenntnisse seines Fachgebietes seinem
Informationsbedürfnis entsprechend zu erweitern. In dem Sinne ist der Bereich des
Leseverstehens von besonderer Bedeutung, weil beim Lesen gelernt wird. Wer beim Lesen
lernt, liest den Text mit anderen Augen. Die Entwicklung der Lesefertigkeit im
Fremdsprachenunterricht ist das wichtigste Lernziel für die meisten Lerner überhaupt.
Lesen heißt noch nicht Verstehen. Voraussetzung für den Aufbau einer Lesekompetenz ist
die Entwicklung einer Verstehenskompetenz. Verstehen entsteht erst durch eine bewusste
und aktive Interaktion zwischen den Lesern und einem Text. In dieser Arbeit werden Lesen
als komplexes Vorgang beim Fremdsprachenerwerb und Motivation analysiert. Motivation
sagt Lesekompetenz vorher und ist einer der
wichtigsten Faktoren beim
Fremdsprachenlernen. Es werden die wichtigsten Methoden dargestellt, die zur Entwicklung
der Lesekompetenz helfen können. Im DaF- Unterricht der türkischen Schulen wird zur Zeit
mit kommunikativ gestalteten Lehrbüchern unterrichtet. Deshalb wird im vorliegenden
Artikel dargestellt, wie die Lesefertigkeit mit diesen gestalteten Lehrbüchern gefördert wird.
Um das besser darzustellen, muss man kurz auf die Methode eingehen. Anfang der 70er
Jahre, also in den fruhen Anfangen des kommunikatv orientierten Unterrichts, wird die
Sprache als menschliches handeln betrachtet und das Ziel des Deutschunterrichts wird nicht
mehr im Sprachwissen, sondern pragmatisch in ihrer Nutzung gesehen. In diesem neuen
Konzept wurde dann die Grammatikprogression die Themen und Texte, die man auch im
Alltag antreffen kann, verändert und neu aufgebaut. Die direkte Vermittlung von
Grammatik oder Wortschatz war kein Ziel mehr im kommunikativ gestalteten DaF-
Unterricht, sondern die Entwicklung des Verstehenden Hörens und des Sprechens war im
Zentrum, wobei das Lesen eine geringene Rolle spielte. Das änderte sich allmählich. Ende
der 70er Jahre, als der kommunikative Deutschunterricht unter dem übergeordneten Lernziel
umfassende Orientierungstätigkeit im deutschsprachigen Alltag als Lernziel. Verstehen von
verschriftlichen Texten gleichberechtigt neben das Lernziel verstehen von Hören, Sprechen,
Lesen und Schreiben gleichrangige Lernziele im Sprachunterricht.
Verarbeitung der Texten der Unterrichtspraxis Wie sieht die Situation bei der
Verarbeitung der Texte in der alltäglichen Unterrichtpraxis aus? Der Lehrer verteilt den
Schülern einen Text, last den Text von einem oder mehreren Schülern vorlesen oder liest
den Text selbst laut vor oder lasst die |Schüler den Text still lesen. Diesem Schritt folgt die
Frage, ob es unbekannte Wörter gibt. Das ist die Phase des Vokabelerklärens. Dann kommt
die Erklärung der unbekannten Strukturen und schliesslich die Semantisierung des Inhalts.
Möglich sind auch die Űberprufung der
gelernten Grammatik und des erlernten
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Wortschatzes. Die Arbeitswege unterbricht aber den Lernprozess und schafft keine
Motivation zum Weiterlesen. Petra Hölscher(1993)meint: “Unterrichtstunden, in denen ein
sachlicher oder literarischer Text erarbeitet wird, sollten hauptsächlich unter anderen Aspekt
stehen. Es muss hier vor allem die Tätigkeit der Schüler trainiert werden, Texte zu lesen und zur
Sinnentnahme zu gelangen, auch ohne dass jedes einzelne Wort verstanden wird. Diese
Fähigkeit zu fordern, musste uns Lehrern ein sehr wichtiges Anliegen sein, da sie
Voraussetzung für das Bestehen in Schule und Ausbildung ist. Und noch ein weiterer Aspekt ist
Wichtig. Wie oft hat Unterricht den Schülern schon die Freude am Lesen und an Texten
geraubt durch das klassische Verfahren. Da denke ich, gibt es schönere, kreative und die
Schüleraktivität herausfordernde Verfahren, um Texte für den Sprachunterricht zu nutzen. "Es
ist daher notwendig, den Schülern diese verschiedenen Lesearten klar zu machen und ihre
jeweilige Funktion zu verdeutlichen. Da die Schüler aber besonders in den ersten Jahren des
Fremdsprachenunterrichts stark an jedem Wort hängen und eher dazu geneigt sind, den Text
Wort zu Wort zu lesen, ist es nicht ganz einfach, mit ihnen überfliegendes Lesen zu üben." Um
diese Lesestrategien aufzubauen und zu entwickeln, ist die Vermittlung von Lesestrategien von
grosser Bedeutung, die das allgemeine Lesen und auch dasLesen der fremdsprachigen Texte
erleichtern. Zu den Lesestrategien gehört auch, dass der Lehrer den Schülern bestimmte
Orientierungshilfen gibt, die ihnen als Vorbereitung auf den Text dienen. Für die Orientierung
des Sehmers am Lesen kann das folgende Argument von Westhoff vorgebracht werden: Es
zeigt sich, dass nur weniger Schüler von sich aus die Gewohnheit haben, einen Text zunächst
einmal sehr global durchzusehen. Auch wenn sie ausdrücklich darauf hingewiesen werden, dass
sieh diese Investition lohnt, wird diese Orientierung von vielen Schülern unterlassen. Deshalb
wurde in die meisten Übungen ein expliziter Orientierungsauftrag gegeben." (Westhoff 1987,
S.116 )
Die Schüler sind Geneigt, einen Text möglichst vollständig und Wort für Wort zu
behandeln. Diese Neigung sollte abgebaut werden, in dem den Schülern gezieltes Lesen mit
Hilfe der Lesestrategien beigebracht wird. Man sollte dem Alter, dem Sprachniveau und den
Interessen adäguate fiktionale und nichtfiktionale Texte behandeln. Die Trivialliteratur
(Kriminalromanen, Liebesromanen), die diesen Kriterien entspricht wird, weil besonders die
Interessen von den Schülern treffen. Diese Textart ermöglicht den Schülern, den Text
ununterbrochen zu lesen und die vorgefundenen Schwierigkeiten beim kontextbezogenen
Lesen zu überwinden. In der heutigen Zeit haben sich die Sozialisation, die
wahrgenommenen Lebensperspektiven und Handlungsfelder aller Schüler bzw. Studenten
erheblich verändert. All diese stehen in den verschiedenen Lebenswelten in neuen Rollen
nicht mehr nur als Konsumenten von Produkten der Arbeitswelt, sondern sind darin aktiv
einbezogen. Somit wird das Lernfeld/Arbeitsfeld eine Herausforderung sowohl für Lehrer
als auch für Lernende. Um eine erfolgreiche Schulkarriere und Berufsausbildung machen zu
können, sollten die Schüler bzw. Studierende über ausreichende Lesefähigkeiten verfügen.
Lesekompetenz ist eine Schlüsselqualifikation und die wichtigste Voraussetzung für die
Teilnahme an vielen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens. Mit guten Lesefähigkeiten
kann jeder die Möglichkeit haben, ganz sicher den Einstieg ins Berufsleben zu finden. Das
Motivationsprozess im Fremdsprachenunterricht darf darum nicht fehlen und es wird von
Lehrern erwartet, die Unterrichtsziele und den Unterrichtsverlauf didaktisch-methodisch zu
bedenken. In dieser Arbeit sind Methoden dargestellt, die dazu geeignet und hilfreich sind,
die Lesekompetenz zu fördern. Die einzelnen Methoden sollen gut eingeübt werden. Es ist
ganz klar, dass auch eine Kombination verschiedener Methoden möglich ist, aber erst dann
sinnvoll, wenn die einzelnen Methoden sicher beherrscht werden. Damit wird den Lesenden
strategisches und methodisches Handwerkszeug zugänglich gemacht, mit dem sie ihren
eigenen Leseprozess gestalten und begleiten können.
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FOYDALANILGAN ADABIYOTLAR:
1. Ayten Geng,, Die Entwicklung der Lesekompotenz im DaF –Unterricht” 2001,
2. Jadranka Anzulovich “Zur Entwicklung
der Lesekompotenz im
Fachsprachenunterri
cht” 2005, 2. Hermann Funk, Christina Kuhn u.a. “Aufgaben, Űbungen,
Interaktion” Klett-Langenscheidt ( München ),
3. Nataliya Zatsepina “Leseverstehen als Ausgangspunkt fur die Entwicklung
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4. Artelt, C.u.a. (2007). Expertise. Förderung von Lesekompetenz.Bonn, Berlin:
BMBF.
5. Ehlers, S. (2006). Entwicklung von Lesekompetenz in der Fremdsprache. Berlinde
Gruyter, 286-292.
6. Heckhausen, H. (1989). Motivation und Handeln. Berlin, Springer.
